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Das Reinigungsteam leistet im Freibad auch unter Corona-Bedingungen ganze Arbeit: Alexandra Wölky, Linda Sweeney (hinten v. l.), Elena Motz, Heike Bischofs (vorne v. l.).

Trotz Corona im Sommer ins Freibad – noch im April haben viele nicht daran  geglaubt. Doch es funktioniert. Nachdem durch die Schutzverordnungen der Weg freigemacht worden war, standen die Gemeinde­werke bereit, um alles für die Öffnung des Freibads an der Dorenburg vorzubereiten: Eine Online-Registrierung musste eingerichtet, ein Hygienekon­zept erstellt und umgesetzt werden. „Eine große Herausforderung, die wir hervorragend bewältigt haben“, sagt Erik Ix, Geschäftsführer der Gemeindewerke. „In der Praxis hat uns die Umsetzung fast keine Probleme bereitet. Das Buchungssystem hatte einige harmlose Kinderkrankheiten, die schnell behoben waren“, erklärt Ix. Im zweiten Schritt dürfen seitdem 500 Schwimmer pro Badezeit (siehe  unten bei den Öffnungszeiten), also 1.000 Besucher pro Tag, ins Freibad.

Ein Hoch aufs Team Freibad

„Die Freibad-Mannschaft ist voll motiviert“, lobt Erik Ix. Besonders freut sich der Geschäftsführer über den tollen Einsatz der Reinigungskräfte: „Sie meistern die zusätzliche Arbeit ohne weitere Unterstützung. Das zeigt wieder einmal: Es ist gut, eigene Mitarbeiter für diese Aufgabe zu haben. Auf die kann man sich verlassen. Das Team macht einen tollen Job!“

Das Team, das sind: Alexandra Wölky, Linda Sweeney, Elena Motz und Heike Bischofs. „Zu Beginn der Corona-Zeit war es schon anstrengend“, erzählt Wölky. Aber sie ist stolz auf alle Kolleginnen und Kollegen, mit denen alles so reibungslos läuft. Ihr Arbeitsfeld und ihre Aufgaben kennen die Fachkräfte seit Jahren. Neu ist: In Corona-Zeiten muss eben alles noch öfter gereinigt werden. „Wir arbeiten in zwei Schichten, um den gesamten Betrieb abdecken zu können“, berichtet Wölky. Neben den einstündigen Grundreinigungen, die zweimal am Tag stattfinden, müssen sie Flächen auch zwischendurch reinigen, die oft berührt werden. Dazu zählen zum Beispiel Türklinken oder Handläufe. Auch die Grünanlagen halten sie in Schuss. Seit 22 Jahren ist Alexandra Wölky für die Gemeindewerke Grefrath und im Schwimmbad tätig. Die Stammgäste trifft sie im Bad schon seit vielen Jahren. „Es ist hier sehr familiär. Jeder kennt jeden.“ Sie freut sich, wenn Besucher die Sauberkeit im Freibad loben.

Neue Becken

Während im Freibad noch eifrig geschwommen wird, laufen bereits die Vorbereitungen für die Arbeiten am Hallenbad. Es bekommt ein neues barrierefreies Lehrschwimmbecken, das quer zur großen Schwimmhalle auf der Seite des Schwingbodenparks angebaut wird. Durch den  Anbau entstehen zusätzlich neue Räume – unter anderem für Vereine sowie ein Eltern-Kind-Bereich. Das Lehrschwimmbecken wird acht mal zwölf Meter groß und mit einer Treppe sowie einem Hubboden ausgestattet. So lässt sich die Wassertiefe bis zu 1,80 Meter flexibel einstellen. Die Treppe ist fürs Schwimmenlernen wichtig. Die variable Wassertiefe macht verschiedene Kurse von der Wassergewöhnung bis Aqua-Fitness möglich.

Der Eltern-Kind-Bereich soll 25 Quadratmeter groß sowie mit Spielelementen und Sitzmöglichkeiten ergänzt werden. Am Durchgang zwischen alter und neuer Halle befindet sich der Raum für die Aufsicht. Die beiden Bereiche werden durch eine Glastür getrennt. In der neuen Halle machen Glasfronten den Blick frei in den Park. Der Neubau ist ein Ersatz für die alte Lehrschwimmhalle. Vorteil: Während der Bauarbeiten kann der Schwimmbetrieb weitergehen. Sobald  die Baugenehmigung vorliegt, kann es losgehen. Fachplaner und Architekt arbeiten parallel schon die Ausschreibungen für die Fachgewerke aus. Ziel ist es, vor dem Winter bereits mit den Tiefbauarbeiten für die Baugrube zu beginnen.

Baustelle gut abtrennen

Eine Frage hat die Gemeindewerke lange beschäftigt: Auf welchem Weg bekommen wir Materialien und Maschinen am besten auf die Wiese? Nach gemeinsamen Überlegungen von Gemeindewerken und Bauamt gibt es nun eine Lösung dafür: „Am besten geht es von der Stadionstraße über die Einbahnstraße ‚An der Evangelischen Kirche‘ nahe des Backstübchens und einem kleinen Weg, der geradlinig in den Park führt“, erklärt der Gemeindewerke-Geschäftsführer. „Wir können so den gesamten Baubereich gut absperren und ihn vom Schul- und Parkbetrieb ausreichend abschirmen“, meint Erik Ix. 

Abgeschlossen ist bereits der Kellerausbau des Hallenbades. „Das war doch mit wesentlich größerem Aufwand verbunden als geplant. Es überrascht mich aber nicht besonders. Bei älteren Gebäuden muss man damit rechnen. Außerdem hat es sich gelohnt: Die Mitarbeiter bekommen nach mehr als 40 Jahren endlich vernünftige Sozialräume, Duschen, Toiletten und einen Aufenthaltsbereich mit Küche, damit sie ihre Pause genießen können“, sagt Ix.  


Öffnungszeiten:

Aufgrund der Corona-Reglungen gibt es im Freibad täglich zwei Badezeiten.
Die erste Badezeit ist von 10:00 bis 14:00 Uhr, die zweite Badezeit von 15:00 bis 19:00 Uhr.

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