Ein Blick auf die Zählerstände

Sie sind wieder in ganz Grefrath unterwegs: die Ableser der Gemeindewerke. Sie erfassen den aktuellen Stand auf den Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmezählern. In der Zeit vom 19. November bis 8. Dezember klingeln sie von montags bis freitags zwischen 8 und 18:30 Uhr sowie samstags zwischen 9 und 15 Uhr an jeder Haustür. „Damit die Ablesung für Sie so angenehm wie möglich abläuft, sollten die Zähler gut zugänglich und einzusehen sind“, sagt Britta Horster von den Gemeindewerken. „Sind Sie nicht zu Hause, kommt der Ableser später wieder oder hinterlässt eine Ablesebenachrichtigung. Auf der können Sie die Stände dann selbst eintragen und diese per Telefon, E-Mail oder Fax an die Gemeindewerke übermitteln. Oder Sie nutzen direkt die Ablesekarte, die diesem Magazin beiliegt.“

Mit Ausweis

Die Zählerstände fließen ins Abrechnungssystem der Gemeindewerke. Das Team von Vertrieb und Kundenservice gleicht die Daten ab und verifiziert sie. Danach werden die Jahresrechnungen erstellt und an die Kunden verschickt. „Die Kollegen können sich alle durch einen Dienstausweis mit Lichtbild legitimieren“, so Britta Horster. „Haben Sie also keine Scheu, nach dem Ausweis zu fragen.“ Betrüger nutzen den Zeitraum der Ablesung und die dunkle Jahreszeit gern aus, um Zugang zum Haus zu erlangen. Dabei geben sie unterschiedlichste Gründe an und tauchen meistens zu zweit auf. Die Ableser der Gemeindewerke hingegen kommen allein und haben nur den einen Auftrag: den Zähler ablesen. Betrüger wiederum geben sich auch gerne als „beauftragte Mitarbeiter der Gemeindewerke“ aus und möchten den Kunden einen Tarif oder eine Energieberatung verkaufen. „Wir suchen Sie nicht unaufgefordert zu Hause auf, um Sie zu beraten – es sei denn, Sie haben diesen Wunsch und wir haben einen Termin vereinbart“, klärt Britta Horster von den Gemeindewerken auf.