H-Gas in Grefrath

„Umstellung auf H-Gas – voller Energie“ mit diesem Slogan bereiten die Gemeindewerke 
Grefrath weiter das bundesweite Infrastrukturprojekt vor. In Grefrath wird schon 2024 nur noch H-Gas durch Grefrather Erdgasleitungen zu allen Haushalten und Betrieben strömen. 


Es ist eines der größten Infrastrukturprojekte, das deutschlandweit bis 2030 für die  Erdgasversorgung umgesetzt wird: die Umstellung auf H-Gas. Die Gemeindewerke arbeiten ebenfalls intensiv an den Vorbereitungen. Am 3. September 2024 wird bei rund 4100 Gaskundinnen und -kunden der Gemeindewerke sowie in Kempen und Nettetal auf H-Gas umgestellt. 

Bisher kommt das L-Gas im Gasnetz der Gemeindewerke aus den Niederlanden. Die dortige Förderung ist jedoch rückläufig. Deshalb wird auf H-Gas umgestellt. L steht für „low“, niedriger Brennwert, H für „high“, hoher Brennwert. 

Gasgeräte für Umstellung fit machen

Als Erstes bekommen die Grefrather Industriekunden Post dazu, um sie über den Ablauf der Umstellung zu informieren. Zunächst werden dort die Gasgeräte und -anlagen erfasst, später dann an das neue Gas angepasst. 

Das genaue Vorgehen besprechen die Gemeindewerke bei einem persönlichen Termin. Die Energie Mess- und Servicedienste GmbH (ENERMESS), von den Gemeindewerken mit dem technischen Projektmanagement (tPM) beauftragt, kümmert sich um die Koordination der Anpassungsmaßnahmen. 

Umstellung erfolgt nach und nach

Auch in Privathaushalten ist eine Bestandsaufnahme aller Gasgeräte, zum Beispiel Gasthermen, -öfen, -herde, Durchlauferhitzer, Heizkessel und Gaskamine, notwendig. Diese müssen im Zuge der Umstellung ebenfalls angepasst werden. Das erfolgt nach und nach. 

Die Arbeiten im Rahmen der Umstellung von L- auf H-Gas kosten den Gaskunden zunächst nichts. Sie werden von den Netzbetreibern übernommen und später bundesweit durch Anpassung der Netzentgelte auf 
alle Gasverbraucherinnen und -verbraucher umgelegt. 

Kontakt

Für Rückfragen kontaktieren Sie gern Ludger Smits. 

Sie erreichen ihn per E-Mail oder

Telefon 02158 9155-42.